Projektmanagement

Sie lesen hier nicht die x-te theoretische Abhandlung zu Projektmanagement, sondern eine kurze Zusammenfassung unserer Erfahrungen aus der Praxis. Ein formal „korrekt“ durchgeführtes Projektmanagement ist keine Gewähr für den Projekterfolg. Aus unserer Sicht ist es ausschlaggebend, sich auf wenige – die entscheidenden - Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt zu konzentrieren.

In der Definitionsphase des Projekts muss unter den Beteiligten Konsens erzielt werden über die initialen Anforderungen an das Projekt. Die Klärung, welche dieser Anforderungen „in scope“ bzw. „out of scope“ sind, Arbeitshypothesen, Risiken und Beistellungen bilden eine erste Projektdefinition, die im Verlauf des Projekts kontinuierlich fortgeschrieben wird (z.B. Klärung von Arbeitshypothesen, die dann zu Anforderungen werden – entweder „in“ oder „out of scope“).

Ein zu Ziel, Aufgabenstellung und den Rahmenbedingungen passendes Vorgehensmodell (Methode) muss ausgewählt und eine angemessene Projektorganisation aufgebaut werden. Für beides gibt es genauso wenig eine Standardlösung wie für die Architektur (fachlich und technisch). All diese Voraussetzungen müssen für das Vorhaben passend entwickelt werden.

Aus der Projektdefinition lässt sich ein fachlich-logisches Meilensteingerüst als erste Basis für die Initialisierung des Projektplans ableiten. Basierend auf Expertenschätzungen werden Arbeitspakete geschnitten und in den Meilensteinplan „hinein gehängt“. Der Plan wird solange mit Abhängigkeiten und Ressourcen iterativ verprobt, bis eine stabile erste Version zustande gekommen ist - für die nahe Zukunft so präzise wie möglich, für fernere Zeiträume so genau wie nötig.

So gerüstet startet das Projekt in seinen Regelbetrieb. Über Interviews wird der Fortschritt der Arbeiten ermittelt, Risiken überwacht und (Gegen)Maßnahmen ergriffen. Die Architektur fungiert als zentrales Repository des Projekts und gewährleistet die Verfolgbarkeit der Anforderungen über den gesamten Entwicklungszyklus hinweg bis zum Test. Falls erforderlich und möglich, werden Änderungen z.B. der Anforderungen berücksichtigt und in die Projektdefinition eingearbeitet.

Nicht zuletzt gewährleistet das Projektvorgehen eine angemessene Kommunikation. Abgesehen von der klassischen Gremienarbeit und Berichterstattung an Auftraggeber und Stakeholder stehen Projektmarketing und das notwendige Changemanagement für die Überführung der Projektergebnisse in den Regelbetrieb auf dem Programm.

Wir unterstützen Ihre Projekte mit dieser pragmatischen, vielfach erprobten und erfolgreichen Herangehensweise.