Fusion und Integration von Geschäftsfeldern

Ein großes Thema, das jeden beeindruckt, weil wir doch alle wissen: Diese Herausforderung wird auf uns zukommen. Dem können wir nicht entgehen, diese Veränderungen im Bankenmarkt sind vorprogrammiert sei es im Investment Banking, in der Betreuung von institutionellen Anlegern oder im Privatkundengeschäft. „Der Kuchen ist verteilt“ und einige Stücke sind in ihrem Deckungsbeitrag einfach zu klein, um die laufenden Kosten und die neuen Investitionen, die sich u.a. teilweise aus aufsichtsrechtlichen Neuerungen ergeben, dauerhaft alleine zu schultern. Es ist notwendig geworden sich auf profitable, komplementäre Geschäftsfelder zu konzentrieren und sich gleichzeitig aus Low Margin Geschäftsfeldern zurückzuziehen. Das sind rein wirtschaftliche Überlegungen, und hat mit Verlierern und Gewinnern nichts zu tun.

Sie müssen managen. Sie müssen die richtigen Entscheidungen treffen, bevor es andere für Sie tun. Haben Sie sich für eine Fusion oder Integration von Geschäftsfeldern entschieden, werden Sie Fragen gegenüberstehen wie z.B. Wie binde ich die neuen Aktivitäten ein? Welche einzelnen Arbeitsschritte muss ich bei der Umsetzung beachten? Wie lange wird die Fusion dauern? Was kostet sie?

Diese Überlegungen können wir Ihnen nicht ersparen aber wir könnten sie bei der Umsetzung unterstützen. Na sicher, werden Sie sagen, das können alle und damit haben Sie wahrscheinlich auch recht aber wir sind anders. Lassen Sie uns Ihnen unsere Vorgehensweise näherbringen.

Diese Themen sind u.a. eine fachliche und technische Herausforderung, die oft maßgeblich von kulturellen Unterschieden beeinflusst werden. In diesem Beitrag möchten wir die kulturellen Aspekte ausblenden und Sie hierzu auf unsere Einleitung Organisatorisches und Prozesse und Methoden verweisen, die unsere Kompetenz in dieser Thematik eingehend beleuchten.

Fachliche Herausforderungen hängen davon ab, ob dieses Geschäftsfeld bereits aufgesetzt ist und etablierte Kernprozesse „nur“ für das neue Mengengerüst angepasst werden müssen. Da sind insbesondere die unterschiedlichen Abläufe objektiv zu verifizieren. Es ist abzuwägen, welcher Prozess - der der abgebenden oder der der aufnehmenden Bank – für das gemeinsame Mengengerüst prädestiniert ist. Dabei gilt es auch die Umsetzung der neuesten regulatorischen Anforderungen in die Konzeption des Neuprozesses einzubeziehen und das absolut objektiv, also losgelöst von persönlichen Likes & Dislikes und Historien persönlicher Verbundenheit.

In einem zweiten Schritt stehen die beteiligten IT Systeme im Fokus. Ohne eine objektive Analyse der bestehenden Systeme, ihrer Funktionalitäten, ihrer Aktualität in Bezug auf offizielle Releases, ihrer (eigenständigen) Veränderbarkeit, wird eine Fusion finanziell zu einem unkalkulierbaren Abenteuer. Bestehende Systeme nach einem mitunter nur temporären, eigenen Bedürfnis zu verändern, war gestern hip und ist heute out. Der aktuelle Trend geht wieder zu Standardapplikationen und der Kernkompetenz eines Systems. Systeme müssen stabil sein, sie müssen Daten zu einem DataWareHouse transportieren und sie müssen einfach im Handling sein. Bidirektionale Schnittstellen sollten die Ausnahme sein und die Anhängigkeiten zu anderen Systemen auf ein Minimum reduziert werden. Die Systemhersteller sollten soweit wie möglich an der Umsetzung von aufsichtsrechtlichen Modifizierungen beteiligt werden. Das alles gilt es zu sondieren und zu einem einheitlichen IT Zielbild zu verdichten.

Weitere wichtige Aspekte bei einer Fusion bzw. Aufnahme von neuen Geschäftsfeldern sind u.a.

  • Anpassung der Schnittstellen und der Datentransportwege
  • Datenmapping/Datenmigration
  • Sondierung von Möglichkeiten zur Optimierung der Datenqualität
  • Verfügbarkeit von qualifizierten Ressourcen für die gesamte Fusion
  • Testkonzeption, Testplanung, Testdurchführung


Wir behaupten nicht, finius hat heute schon für alles eine Antwort, aber wir garantieren Ihnen unsere Kompetenz in Fusionsfragen und unsere Loyalität. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess. Wir analysieren die Ausgangslage und definieren das Zielbild gemeinsam mit Ihnen. Wir zeigen die Projektrisiken auf und machen uns frühzeitig Gedanken über Alternativen. Wir sind an Ihrer Seite, bis die Fusion abgeschlossen ist. Das ist unsere Definition von partnerschaftlicher Zusammenarbeit bei Fusionen und der Integration von Geschäftsfeldern.