Changemanagement

Sie haben umstrukturiert … sich mit den Prozessen Ihrer Organisation beschäftigt, Prozessverantwortliche benannt, Prozessabläufe gemalt und bis ins kleine Detail beschrieben, Schnittstellen definiert, Service Level Agreements verhandelt … Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen? Falls nicht, geht’s hier weiter …

Wir erleben immer wieder, dass die Ergebnisse erfolgreich durchgeführter Veränderungsvorhaben nach der Einführung verkümmern, nicht beachtet / befolgt / genutzt werden, Widerstand bis hin zur heimlichen Sabotage erfahren, schlimmstenfalls zu einer Verschlechterung der Verhältnisse führen.

Veränderungsvorhaben, mit denen wir in unserer beruflichen Praxis zu tun haben, spielen sich größtenteils auf der kognitiven Ebene („outside the skin“) ab – Prozesse, Strukturen, Produkte werden verändert. Die oben beschriebenen Reaktionen entstehen jedoch nicht auf der kognitiven, sondern auf der ganz persönlichen Ebene des einzelnen Mitarbeiters („inside the skin“).

Konkrete Veränderungen im Arbeitsumfeld erfordern persönliche Veränderungen, mit denen der Mitarbeiter umgehen muss. Persönliche Veränderungen gehorchen jedoch anderen Gesetzen (Lerntheorie, Kommunikationstheorie etc.). Selten wird dies in der konkreten Projektarbeit weiter berücksichtigt als durch (regelmäßige) Information ins Unternehmen hinein (Lenkungsausschüsse, Mitteilungen im Intranet).

Um den Erfolg Ihres Veränderungsvorhabens zu unterstützen, sollten nach unserer Überzeugung die Betroffenen frühzeitig persönlich involviert werden. Denn – erfolgreiche Veränderung und Weiterentwicklung „inside“ und „outside the skin“ müssen zusammen und zu den Menschen in Ihrem Unternehmen passen und gemeinsam betrieben werden.

Leider gibt es keinen feststehenden Katalog von Strategien/Methoden/Werkzeugen, die bei Anwendung den Erfolg der Veränderungsarbeit garantieren – Maßarbeit ist gefragt.